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Accessoires wurden als Mittel der Verführung entdeckt wie der hauchdünne Schal, der das Dekollete kaum verhüllt, die aufdringliche Federboa, die über die nachten Schultern gleitet, die dunkle Sonnenbrille, die interessant macht. Weder Mode noch Tracht kommen ohne Accessoires aus. Accessoires drücken Persönlichkeit, individuellen Geschmack und Stimmung aus. Nietengürtel, Trachtengürtel Lederkoppel, Stoffgürtel oder Stretchgürtel sind besondere Accessoires, die seit vielen Jahren verwendet werden, um den Bereich Taille und Saum zu schmücken. Durch die unterschiedlichen Formen und Stoffe bekommt die Frauenfigur eine auffällige Hervorhebung. Der Gürtel soll die Kleidung formen und akzentuieren. Es gibt Gürtel in verschiedenen Ausführungen (z. B. genäht, gestanzt, geflochten, gewebt), in unterschiedlicher Breite und Stabilität. Man unterscheidet sie nach Material (Leder-, Gummi-, Kettengürtel usw.), Anordnung (z. B. Taillen-, Hüftgürtel) und Form. Der Miedergürtel ist besonders breit und umschließt die Taille miederartig eng. Er ist nur schlanken Trägerinnen mit langem Oberkörper zu empfehlen. Dagegen eignen sich Formgürtel, die figurentsprechend, unter Berücksichtigung des Maßunterschieds von Taille und Hüfte geschnitten sind, auch für Frauen mit kurzem Oberkörper. Einen Durchzug, der nur stellenweise auf dem Kleidungsstück sichtbar ist, nennt man Tunnelgürtel. Halb- oder Rückengürtel reichen im Gegensatz zu üblichen Rundgürteln von einer Seitennaht zur anderen und sind ein typisches Detail sportlicher Jakken und Mäntel (z. B. Ulster). Der am häufigsten verwendete GürtelverschluB ist die Schnalle. |