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Erotikdessous - Sündige Wäsche |
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Sündig, in der Umschreibung von Erotikdessous gern benutztes Vokabular, drückt aus, was Mann mit der Wäsche in Verbindung bringt. Weg vom alltäglichen bürgerlichen Beziehungsleben, hin zu der aufregenden Welt des halbseidenen Rotlichtmilieus. Die Prostitution, so alt wie die Menschheit, hat ihre eigenen Kleidervorschriften. Prostituierte - natürlich nur die weiblichen - müssen teils bestimmte Kleidung tragen, damit man sie von ehrenwerten Frauen unterscheiden konnten, oder ihnen ist das Tragen bestimmter Farben aus dem gleichen Grund untersagt. So dürfen sie im alten Rom beispielsweise nur eine kurze Tunika und keine lange Stola wie die züchtigen Matronen tragen. Und im späten Mittelalter ist es Pariser Strassenmädchen untersagt, sich mit goldenen Gürteln, breiten Röcken und Kragen mit Pelzbesatz zu kleiden, besonders nicht mit grauem Pelz, weil der bei der guten Gesellschaft in Mode ist.
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