Onlineshops legen zu – Takko gewinnt

Die Passantenfrequenz nimmt in vielen Städten immer weiter ab. Imselben Zeitraum ist der Online-Handel allerdings deutlich gewachsen. Viele Kunden sind es mittlerweile gewohnt, ihre Altagsgeschäfte von PCs von zuhause aus zu erledigen. Dadurch sinkt die Bedürfnis, in Ladengeschäften zu shoppen. Ausserdem kann man gut beobachten, dass viele Hersteller nicht nur mit Ladengeschäften sondern auch zunehmend direkt mit Onlineshops zusammenarbeiten. Dabei ist Erwartung groß, weil ein Onlineshop oft viel mehr pro Woche umsetzen kann als ein Ladengeschäft in einer nicht so gut frequentierten Einkaufslage.

Das Einkaufsverhalten der Konsumenten hat sich deutlich verändert. Im letzten Jahrzehnt hat das Budget der Deutschen für Bekleidung deutlich abgenommen. Vor zehn Jahren gaben die Menschen ca. 4% ihres Einkommens für Bekleidung aus. Heute sind es nur noch weniger als 1,5%. Der Konsum hat in diesem Segment stark abgenommen. Im selben Zeitraum wurde viel mehr Geld ausgegeben in z.B. Immobilien. Man erklärt das Phänomen mit steigenden Immobilienpreisen, da heute für ein gleiches Haus ein Vielfaches an Preis bezahlt werden muss. Auch die Mieten werden immer teurer. In einigen Großstädten sind die Mieten für normale Verdiener unbezahlbar. Es wäre ein Wunder, wenn man noch Taschengeld für Bekleidung übrig hat. Auf www.styletrend.net/takko findet man mehr Mode. Was auch zu einem veränderten Konsumverhalten geführt hat, sind viele technische Erneuerungen im High-Tec-Segment. So will heutzutage jeder ein Iphone oder ein vergleichbares Smartphone besitzen. Genau diese technischen Geräte haben sich zu Modeaccessoires entwickelt, die allerdings auch die klassische Bekleidungsmode leicht verdrängt haben. In Deutchland ist zudem noch zu beobachten, dass die Reisekosten für Urlaub im Ausland teurer geworden sind. In vielen Nachbarländern wurden Preise für Hotelübernachtungen deutlich erhöht. In der Welt ausserhalb der europäischen Union sind die Preise ebenfalls kräftig angezogen, zuletzt auch wegen dem schwächelnden Euro im Vergleich zum US-Dollar und anderen Währungen. Zum Glück konnten einige Modeketten ihre Umsätze noch zulegen. Bekannte Marken im unteren Preissegment wie etwa Takko Online Shop, New Yorker oder Tally Weijl konnten bislang ihre Wachstumziele halten. Auch künftig ist mit mehr Umsätzen bei den großen Modeketten zu rechnen.

Aufgrund dieser negativen Entwicklung werden weitere Schließungen von Ladengeschäften befürchtet. Schon in vergangenen Jahren wurden tausende Geschäfte geschlossen. Vor zehn Jahren gab es noch über 30000 Modeeinzelhändler, so sind es heute nur noch weniger als 20000. Innerhalb von zehn Jahren haben rund 50% der Einzelhändler Insolvenz gemeldet.