Radlerhosen und Fahrradkleidung

Fahrradkleidung gilt als Domäne einiger Fanatiker, die die Berge der Tour de France erklommen. Inzwischen ist Fahrradfahren ein Breitensport; der stromlinienförmige und aerodynamische Fahrraddreß wurde zum Schlager, der die gesamte Modewelt einschließlich der französischen Haute Couture beeinflußt und immer häufiger auch in der Stadt getragen wird. Die Erfindung des Mountainbike hat dem Fahrradfahren eine abenteuerliche Note verliehen.

Der Schnitt der Fahrradkleidung berücksichtigt die vornübergebeugte Haltung des Radfahrers: Die Radlerhosen sind hinten höher geschnitten als vorne, die Ärmel sind anatomisch geschnitten; die Schwalbenschwänze der Außenhülle sollen den unteren Teil des Rückens bei Nässe vor der durch die Räder aufgewirbelten Feuchtigkeit schützen. Sehr enge Ärmel und Halsöffnungen verhindern, daß der Wind die Fahrradkleidung aufbläht. Da Mountainbiker in rauhem Gelände doppelten Schutz brauchen, sind sie dazu übergegangen, zwei Radlerhosen übereinander zu tragen.