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Schulkleidung

Das Kind will durch seine Schulkleidung zum Ausdruck bringen, mit wem es sich identifiziert. Die Sprunghaftigkeit dieses Prozesses erscheint oft absurd. Aufgabe der Eltern ist es, die ständig wechselnden Trends zu tolerieren, gleichzeitig aber für den Überblick zu sorgen, den Kinder in diesem Alter nicht haben. Sie sehen nur einzelne Dinge: Partyschuhe, Rucksäcke, Stirnbänder oder Haarschleifen. Die Schulkleidung muss bequem sein und cool aussehen. Eltern sind oft verblüfft, wie stark soziale Bezugsgruppen die Kleiderwünsche ihres Kindes prägen. Mannschaftssportarten und das Tragen der dazugehörigen Baseballmützen, Vereinstrikots usw. sind für Jungen eine Möglichkeit, sich mit bewunderten Sportgrößen    oder den Teamkameraden zu solidarisieren.

Solche Experimente mit der eigenen Identität bringen oft die unwahrscheinlichsten Zusammenstellungen hervor: Mädchen tragen lange Hosen unter einem Schulkleid, weil sie das stilvoll, bequem und anständig finden. Der Modespleen der Mädchen kann so weit gehen, dass sie kritiklos alles tragen, was gerade in ist. Schmuck ist auf einmal heiss begehrt, insbesondere Ohrringe. Leggings und übergrosse T-Shirts bieten sich in diesem Alter als mitwachsende Schulkleidung an, die mädchenhaft, aber auch schon erwachsen aussieht.

 
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